Ministério do Turismo


Salvador

Salvador ist wegen ihren einzigartigen Merkmalen zu einem der Hauptreisezielen der Welt geworden. Die Hauptstadt Bahias ist schon seit vielen Jahren zu einem Studiumsobjekt wegen ihrer reichen Geschichte, wegen dem Vermächtnis anderer Völker, wegen der religiösem Verschmelzung und wegen der Gastfreundlichkeit ihres Volkes geworden.

Ein Gang durch die Strassen im historischen Teil Salvadors ist eine Reise durch die Zeit, zurück zum Anfang der brasilianischen Geschichte. Die heimlichen Fremdenführer, mit ihrer Kultur tiefstens vertraut, erklären wie sich die Kolonialisierung der ersten Stadt des Landes entwicklet hat. Bis 1763 war Salvador die Hauptstadt des portugiesischen Königshauses in Amerika, sowie der wichtigste Hafen der südlichen Halbkugel bis zum 18. Jahrhundert.

Salvador wird als brasilianische Kulturhauptstadt gehalten, sie ist Geburtsort grosser, weltweit angesehener Namen in den verschiedensten Äusserungen der Kunst. Kultur und Tourismus bringen der Bevölkerung Arbeitsstellen und Einkommen, wobei Kunst und Erhaltung des Kultur- und Kunsterbes gefördert werden.

Fotos

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Grundinformation
Klima
Salvador ist eine sonnige Stadt, mit heissem und feuchtem tropischem Wetter, mit einer Durchschnittstemperatur von 25º C (76º F).
Ereignisse
Karneval
Die "trio elétricos" (Musikgruppen, die auf Lastwagen-Aufbauten durch die Stadt bei voller Lautstärke fahren), die wie ein Strom der alle, die in Salvador zur Karnevalszeit sind, mitreisst - und von dem auch niemand entkommen will! - führen drei Hauptrundfahrten durch, wobei mehr als zwei Millionen enthusiastische Anhänger durch 25 km Strassen und Alleen gezogen werden. Der "trio elétrico " "Osmar" durchkreuzt Campo Grande bis zum Castro-Alves-Platz im Stadtzentrum; "Dodô" geht vom Farol da Barra bis Ondina am Strand; und "Batatinha" (Kartoffelchen) führt am Pelourinho vorbei.

"Osmar" ist der Älteste der "trio elétricos", wo die traditionellsten Gruppen des Ereignisses vorbeimarschieren. Bei "Dodô" hingegen, wo sich die Stars treffen, wird die Party gegen Ende des Nachmittags heiterer und geht weiter bis zum Morgengrauen.
Daten der Stadt
Salvador
Staat: Bahia
Region: Nordosten
Einwohnerzahl: 2.440.886 Einwohner
Vorwahl: (71)

Entfernungen:

Brasília: 1540 km
Rio de Janeiro: 1730 km
São Paulo: 1960 km
Belo Horizonte: 1430 km
Unterkunft / Gasthäuser
Die Tourismus-Infrastruktur Salvadors wird als eine der modernsten und vollständigsten von Brasilien angesehen, vor allem was Unterkunft anbelangt. In der Stadt ist jede Art Unterkunft zu finden, von Jugenherbergen bis zu exklusiven Hotels von internationaler Kategorie.
Die Küche ist ein Beispiel der Erhaltung afrikanischer Kultur in Bahia. Die "moqueca" (ein suppenartiges Fischgericht mit Kokosmilch) ist eine der bekanntesten Gerichte, die alle immer stark gewürzt sind, neben bobó de camarão (Garnelenteig mit Bohnen), vatapá (Gericht, mit Fisch oder Huhn und Kokosmilch, dendê-Öl, Erdnuss) , sarapatel(Delikatesse, Blutwurstähnlich), acarajé(Garnelenklösse) und sururu-Suppe(Fischsuppe, auch lambreta genannt)

Der Reisende kann aber auch andere Küche schmecken: Salvador bietet viele gastronomische Möglichkeiten, nationale sowie internationale, an.

Mehr über Gastwirtschaft in Salvador: http://www.agendasalvador.com.br
Wie kommt man hin
Flug: alle brasilianischen Luftfahrtgesellschaften fliegen Salvador aus anderen brasilianischen Hauptstädte täglich an. Vom Ausland gibt es 30 Flüge pro Woche aus 18 Städten, 13 Länder und drei Kontinenten.
Landweg: die Autobahnen BR 101 und BR 116 kreuzen Bahia von Norden bis Süden und verbinden Salvador mit dem Rest des Landes. Es genügt die BR 324 in der Höhe von Feira de Santana zu nehmen. Buslinien aus allen Staaten fahren nach Salvador.
Wasser: viele Linienschiffe halten in Salvador, vor allem während des Sommers, an.
Dienste
Internationaler Flugplatz von Salvador "Deputado Luís Eduardo Magalhães"
Addresse: Praça Gago Coutinho, o/nr.
Tel: +55 (71) 204-1323 / 204-1244 / 204-1444

Busterminal
Addresse: Av. ACM, 4362 - Pituba
Tel: +55 (71) 450-4488


Bankagenturen

In der Stadt gibt es unzählige nationale und internationale Bankagenturen. Die meisten Geschäfte nehmen Kreditkarten an.
Links
www.emtursa.ba.gov.br
www.pms.ba.gov.br
www.bahia.com.br
Sehenswürdigkeiten
Historisches Stadtzentrum
In Salvador gibt es tausende von Bauten aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert, die alle von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt wurden. Sie sind in drei Hauptzonen aufzufinden: Praça Municipal bis Largo de São Francisco, Pelourinho und Largo do Carmo, und schliesslich Largo de Santo Antônio Além do Carmo. Alles jahrhundertalte Kirchen und Herrenhäuser, von üppiger kulturellen Aktivität umgeben. In ihren mit Kopfsteinpflaster belegten Strassen wurden wichtige Geschehen der brasilianischen Geschichte festgehalten.

Unter den Sehenswürdigkeiten sind besonders folgende erwähnenswert: der Sé und der Municipal-Platz, der Lacerda-Aufzug, das Rathaus, der Rathof, der Rio Branco-Palast, die Santa Casa und die Misericórdia-Kirche, der Arquiepiscopado-Palast, die Basilikum-Kathedrale, der Terreiro de Jesus, der Largo do Cruzeiro, der Pelourinho mit seinen Kirchen, Geschäfte und Plätzen und letztendlich der Largo do Carmo, wo die Santo Antônio-Festung und der grosse Kirchenkomplex mit der Nossa Senhora do Carmo- und der Ordem Terceira do Carmo-Kirche liegen.

Folklore
Von Generation zu Generation übertragen, ist der Folklore doch ein starker Charakterzug der Stadt Salvador. Er bringt künstlerische Elemente zusammen, die vom Volk fürs Volk geschaffen wurden, immer den traditionellen Charakter dieser Darstellungen hervorhebend, wie capoeira, afoxé, Folia de Reis, Maculelê und Samba de Roda(Kreis-Samba), alles von der afrikanischen Kultur überliefert.

Strände
Die Meeresküste Salvadors ist eine der grössten Brasiliens. Mehr als 50 km Strände erstrecken sich über die “cidade alta” und “cidade baixa” (obere und untere Stadt) von Inema bis zum Flamengo-Strand, am gegenüberliegenden Stadtende. Die Strände der cidade baixa werden vom Gewässer der Allerheiligen-Bucht benetzt - die grösste des Landes, mit 1052 km Wasserspiegel - während die Strände der “cidade alta”, vom Farol da Barra bis Flamengo, vom Atlantik benetzt werden, Ausnahme ist Porto da Barra, einziger Strand der “cidade alta” die in der Allerheiligen-Bucht liegt.

Dieser Unterschied ist für die grosse ökologische Vielfältgkeit der Strände verantwortlich. Viele ruhige kleine Buchten, ideal zum Schwimmen und Segelsport, Tauchen und Untersee-Fischen, bis zu denen am offenen Meer mit ihrer starken Brandung, sehr von Surfern aufgesucht. Auch gibt es die Strände die von Riffen umgeben sind, die natürliche Schwimmbecken bilden und darum ideal für Kinder sind.

Kirchen

Ajuda-Kirche
Erbaut von den Jesuiten, die mit Tome de Souza im 16. Jh. hier ankamen. Sie wurde im 20. Jh niedergerissen um auf der gegenübeliegenden Strassenseite wieder errichtet und ist eine der ältesten Kirchen Salvadors. Heutzutage trägt sie eine neo-romantische Fassade.

Ascensão do Senhor-Kirche
In 1975 gebaut, entweicht sie der konventionellen Kirchen-Bauweise Salvadors.
Überall taucht die Nummer 12 auf - eine Ehrung der 12 Aposteln. Der Überzug besteht aus 12 Zementblätter, und 12 Sitzbänke reihen sich an. Im Untergrund gibt es noch eine mini-Kirche wo sich Tauferei und Sakristei befinden.

Ordem Terceira de São Domingos-Kirche
Der Bau fing 1731 an und wurde sechs Jahre später beendet. Die Fassade ist im Rokoko-Stil, mit neoklassischem Einfluss. Der Grundriss ist typisch der Kirchen des Anfangs des 18. Jahrhnderts, mit seitengängen und überliegenden Tribünen. Das Schiffdach besitzt eine Illusionisums-Auslegung und die Tafeln des Salão Nobre werdem José Joaquim da Rocha zugeschrieben. Die Fliesen in der Hauptkapelle stellen den Heiligen São Domingos dar.

Nossa Senhora da Penha-Kapelle
Liegt am Flussdelta vom Iguape-Fluss. Hauptkapelle und Schiff sind ausschliesslich mit "Sauerteig"-Fliesen ausgekachelt. In der Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut.

Pfarrerhaus - Itacaré
Von den Jesuiten über einem hohen Keller am Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Halbzerstört, mit schon abstürzendem Dach.

Basilikum-Kathedrale
Erbaut im 17. Jahrhundert. Verwendet wurden Gold, Marmor, Jacarandá-Holz und Schildkröten-Elfenbein. Die Kirche mischt den Barock un Rokoko-Stil.

Nosso Senhor do Bonfim-Kirche
Sie wurde auf einer Anhöhe während des 18. Jh. gebaut. Auffallend ist das Bild des Senhor do Bomfim, ein Ebenholz-Kruzifix mit Silbereinlagen - grosse Hingegebenhait des Volkes von Bahia.

São Francisco-Kloster und Kirche
Eine der wichtigsten Ausdrücke des brasilianischen Barocks, mit goldüberzogenen Altaraufsätzen. Auffällig ist das Bild des São Pedro de Alcântara, das dem Bildhauer Manoel Inácio da Costa zugeschrieben wird. Die Kunstwerke der Kirche wurden Mitte 18. Jh hergestellt. Die Fliesentafeln aus portugiesischen Kacheln, die die Geburtslegende des São Francisco und seine Ablehnung der weltlichen Habseligkeiten darstellt, sind auch aus dem Barock.
Das Zentralschiff, von einem kleineren durchschnitten, bildet das Kreuz. Die Malereien haben eine sternförmige, sechseckige und achteckige Auslegung und verherrlichen Nossa Senhora (die Madonna). In der Sakristei gibt es 18 Ölgemälde über das Leben des São Francisco.

Festungen

Santo Antonio da Barra-Festung
Eigentum der brasilianischen Marine, liegt die Festung am Nordeingang der Allerheiligen-Bucht. Diese Festung wurde vom ersten Empfänger der Bahia-Kapitanei, Francisco Pereira Coutinho, im Jahre 1536 errichtet. Ursprünglich hatten ihre Türme 10 Seiten.

Monte Serrat-Festung
Diese Festung gilt wegen seiner harmonischen Form als der schönste militärische Bau aus der brasilianischen Kolonialzeit. Ihr Bau begann 1583 auf der strategischsten Anhöhe der Halbinsel, die eine ausgezeichnete Übersicht über den Hafen erlaubte. In 1742 fertiggestellt, ohne jede Änderung des Originalplanes, blieb alles bis heute erhalten - vom Hauptquartier mit den runden Bollwerken, bis zur Batterie mit ihren 9 Kanonen.


Museen

Carlos Costa Pinto-Museum

Zeigt die Intimität der reichen Familien aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Privatsammlung von Costa Pinto war der Ausgangspunkt zur heutigen Ausstellung, die aus 23 Ausstellungsräumen besteht. In der Sammlung sind Silberbesteck, Goldbesteck, chinesisches und europäisches Porzellan, Kristallware, Möbelstücke, Gemälde, Kunstwerke aus Elfenbein, Opal, Bronze und chinesischem Lack zu finden. Die wertvollsten Stücke der Sammlung sind die Goldjuwelen und die 27 Ornamente aus Silber

Heiligenkunstmuseum der Staatsuniversität UFBA
Eingeweiht am 10. August 1959, liegt das Museum im Santa Tereza-Kloster, eines der hervorragendsten architektonischen Bauten der "Carmelitas Descalças" (Barfuss-Karmeliten). Die Sammlung besteht aus Holzschnitten, Skulpturen aus Seifenstein, Ton un Elfenbein und Goldschmuck; besonders eine Monstranz, mit 400 Edelsteinen und Halbedelsteinen eingelegt.

Kunstmuseum von Bahia
Das älteste Museum des Staates wurde in 1918 gegründet, und liegt heute im Solar Cerqueira Lima. Holzschnitte, Keramik- und Elfenbein-Bildhauerei, Fliessenmalerei und Silber aus dem XVII, XVIII und XIXen Jahrundert sowie Möbelstücke aus dieser Zeit sind alle Bestand dieses Museums

Abelardo Rodrigues-Museum
Eine der grössten Privatsammlungen von brasilianischer Heiligenkunst: 808 Gegenstände, unter Gemälden, Bilder, Oratorien, Altare, Kruzifixe des 17. bis 19. Jahrhunderts. Liegt im Hauptgeschoss des Solar Ferrão, wertvolles Gebäude des derzeitigen Zivilbaus.


Einkäufe

Kunstwerk
Die einfachsten Gegenstände sin aus natürlichem Material wie Stroh, Leder, Keramik, Holz, Muscheln und Samen gemacht. Die ausgereiftesten hingegen sind aus Edelsteinen und Halbedelsteinen. Viele Stücke werden auch in Gold, Silber, Bronze und Zinn hergestellt. Als Hauptthema wählen die Künstler normalerweise religiöse Themen die sie in Bildern der katholischen Heiligen und der Heiligen des candomblés zum Ausdruck bringen. Die patuás(Amulette) gibt es überall in Form von Amuletten, Stieraugen, Knoblauch, vierblättriges Kleeblatt und das bekannte "Bonfim"-Armband. Auch Naturthemen findet man in diesen Formen, die vor allem Fauna und Flora wiederspiegeln. Die Musikalität wird durch Instrumente wie atabaques, Regenstöcke und Wassertrommeln, ausser dem berühmten “berimbau” und vielen anderen ungewöhnlichen Instrumenten verkörpert.

Bekannteste Geschäfte:
Kunstwerk und Souveniere: Instituto Mauá - Lg. do Porto da Barra, 2 (Porto da Barra), R. Gregório de Mattos, 27 (Pelourinho), und Mercado Modelo - Pça. Visc. De Cairu (Cid. Baixa).

Berimbaus und atabaques: Mestre Lua - R. Frei Vicente, 19 (Pelourinho), Mestre Olavo da Paixão - Zelt am Mercado Modelo.
Antiquitäten: Casa Moreira - Lad. da Praça, 1 (Zentrum), Rua Rui Barbosa, 51 (Zentrum) und Casa San Martin - Rua Rui Barbosa, 69 (Zentrum).

São Félix und Cachoeira-Zigarren: Rosa do Prado Tabakgeschäft - Rua Inácio Acciole, 5 (Pelourinho).

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