



Die natürlichen Schönheiten von Florianópolis ziehen alljährlich tausende Touristen auf die Inselstadt. Vor allem im Sommer besuchen brasilianische Touristen und Urlauber aus verschiedenen Ländern Südamerikas wie Argentinien, Uruguay und Chile die Vielfalt dieser Küstenregion. Auf der Insel finden die Besucher Seite an Seite die verschiedensten Strandarten. Angefangen bei ausgiebigen und langen Stränden mit einer breiten Sandfläche über kleine, in Buchten gedrängte Strände und jenen Stränden mit starkem oder mit ruhigem Wellengang, die eher Seen ähneln, bis hin zu den belebten Stadtstränden voller Badeurlauber bzw. abgelegenen Stränden, die nur über Wanderpfade erreicht werden können. Der Ort gilt schlechthin als Paradies für die Freunde des Surf-, Segel- und Angelsports. Vor allem die nördliche und zentrale Region von Florianópolis wird von den Urlaubern stark aufgesucht. Dort steht ihnen eine komplette Infrastruktur an Dienstleistungen, Ressorts, Hotels und Pensionen zur Verfügung. In der südlichen Region bewahren einige Stadtteile den Anschein der Fischersiedlungen abgelegener Küstenregionen. Am Dialekt der Einheimischen, den kunsthandwerklichen Aktivitäten und folkloristischen Festen erkennt man dort auch schnell das im 18. Jahrhundert von den Azoren hinterlassene Erbe. Mit der Ankunft der Ausländer sowie der Brasilianer aus anderen Landesteilen bekam die Stadt jedoch auch einen kosmopolitischen Touch. Sie wählten diesen Ort als ihre neue Wohnstätte. Die Insel war zu Beginn der Kolonisation ein wichtiges Zentrum der Walfischer. Heute ist der Ort ein technologischer Pol aus dem Informatikbereich. Als Hauptstadt der Touristen leben in Florianópolis derzeit etwa 300.000 Einwohner. Diese Zahl verdreifacht sich jedoch während den Sommermonaten.